Genau dieses Schicksal traf die G-18. Zwar hätte die Kuppelkasematte mit einer drehbaren Kuppel ausgestattet werden können, doch diese Lösung wäre mit höheren Kosten verbunden gewesen. Deshalb entschied man sich für die kostengünstigere feststehende Variante.
Nach der Schlacht am Grebbeberg wurde diese Kasematte – wie fast alle anderen G-Kasematten auch – von den Deutschen gesprengt. Ziel war es, den geborgenen Stahlguss in der eigenen Kriegsindustrie wiederzuverwenden. Der Abdruck der Kuppel ist im verbliebenen Beton von G-18 noch deutlich sichtbar.
Entlang der Grebbe-Linie gab es 144 G-Kasematten. Davon lagen 30 im Bereich rund um den Grebbeberg, vom Rhein bis zum Achterberg. Wenn Sie eine intakte G-Kasematte besichtigen möchten, können Sie das Fort Vechten oder das Fort Everdingen besuchen.
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