In wenigen Minuten ändert sich alles: Die Männer werden zusammengetrieben und abgeführt. Unter Bewachung werden sie zu Fuß über die Maasbrücke zum Bahnhof von Roermond geführt. Noch am selben Tag beginnt ihre Reise nach Deutschland, wo sie zur Arbeit gezwungen werden. Die Arbeitsbedingungen sind hart, und Hunger, Kälte und Ungewissheit werden zu ihrer täglichen Realität. In Beegden werden mehr als hundert Männer abgeführt, und fünf von ihnen kehren nie wieder nach Hause zurück. Was bleibt, ist die Leere, die sie hinterlassen haben, und die Erinnerung an einen Tag, an dem eine Gemeinschaft mit einem Schlag zerrissen wurde.