#Denkmal

Gedenkstätte Palovaara

Von der Gedenkstätte zum Fortsetzungskrieg aus hat man einen Blick auf berühmte Schlachtfelder und Orte, an denen Truppen der Roten Armee 1944 eingekesselt wurden. An der Gedenkstätte befinden sich mehrere Gedenktafeln.

In Palovaara fanden während des Winterkriegs (1939–1940) und des Fortsetzungskriegs (1941–1944) zwischen Finnland und der Sowjetunion keine Kampfhandlungen statt, doch es wird angenommen, dass im August 1944 in Palovaara ein Artillerie-Feuerleitposten in Betrieb war.

Von der Gedenkstätte aus hat man einen Blick auf berühmte Schlachtfelder und Orte, an denen feindliche Truppen eingekesselt wurden. Am Horizont sind die Anhöhen rund um Ilaja, Lehmivaara und Vellivaara zu sehen. Auf dem Gelände befinden sich mehrere Gedenktafeln, und eine Informationstafel vermittelt einen hervorragenden Überblick über die Ereignisse. Von besonderem Interesse ist eine Darstellung der Veränderungen der Nennstärke der finnischen und sowjetischen Kampfeinheiten zwischen 1939 und 1944.

Außerdem sind zwei 122-Millimeter-Putilow-Haubitzen ausgestellt, die im Spätsommer 1944 vom Feind erbeutet wurden. Ihre Läufe sind auf den Ort des berühmten Vellivaara-Kessels gerichtet.

Aufgrund seiner Lage ist die Gedenkstätte ein beliebter Ort des Gedenkens, und jedes Jahr werden hier Kränze und Blumengaben niedergelegt. Im tiefsten Winter versperrt eine dicke Schneeschicht den einfachen Zugang zur unmittelbaren Umgebung der Gedenkstätten, doch von der angrenzenden Straße aus sind sie gut zu sehen.

Hatuntie 302, Ilomantsi

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