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Bailey-Brücken-Denkmal in Rees

Das Bailey-Brücken-Denkmal in Rees, Nordrhein-Westfalen, am Ufer des Rheins gelegen, ist der Bailey-Brücke gewidmet, die hier Anfang 1945 errichtet worden war. Dieses Originalteil einer ehemaligen Bailey-Brücke wurde 2022 aus dem Rhein geborgen.

Am 23. März 1945 überquerten die Alliierten im Rahmen der Operation „Plunder“ bei der Stadt Rees in Westdeutschland den Rhein. Die Schlacht am Rhein war entscheidend für den Vormarsch der Alliierten nach Deutschland in den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs und umfasste den Transport und den Aufbau riesiger Mengen an Brückenausrüstung, um den mächtigen Rhein zu überqueren. Die Versorgung der Truppen und Fahrzeuge für den weiteren Vormarsch innerhalb Deutschlands erfolgte über Bailey-Brücken.

Allein in Rees bauten die Pioniere der britischen Royal Engineers bis Mai 1945 sieben Brücken, darunter die längste Bailey-Brücke des Zweiten Weltkriegs mit einer Länge von rund 1517 Metern. Der britische Ingenieur Donald Bailey (1901–1985) entwickelte ein „modulares System“ aus vorgefertigten Stahlrahmen und -trägern. Mit Schrauben und Splintbolzen ließen sich alle Teile dieser Brücken schnell und einfach miteinander verbinden, was die Überquerung von Flüssen erleichterte. An breiten Flüssen wie dem Rhein stützten in der Regel schwimmende Pontons die Konstruktion.

Das Element einer Bailey-Brücke, das zu einem Denkmal umfunktioniert wurde, wurde im August 2022 vom Niederländer Tjijs van Dooren und Helfern am rechten Rheinufer bei Rees geborgen. Es wurde in den Niederlanden restauriert und lackiert. Eine Besonderheit dieses Bailey-Rahmens sind die vier mit Widerhaken versehenen Elemente, die sich 1945 in das Rheinufer eingegraben hatten. Das nun ausgestellte Teil diente als Anker, der die eigentliche Bailey-Brücke am Flussbett befestigt hatte.

Rhiver Rhine Promenade, 46459 Rees, Germany

Phone number: 0049 171 1932953, Facebook: www.facebook.com/ressa.rees

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