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Das Lotta-Museum

Das Lotta-Museum ist ein Fachmuseum, das sich an einem historischen Ort am See Tuusulanjärvi in Tuusula, Finnland, befindet. Das Museum hat nationale Bedeutung: Es dokumentiert die Geschichte der Lotta-Organisation und befasst sich mit der ehrenamtlichen Arbeit von Frauen im Rahmen der Entwicklung der finnischen Gesellschaft.

Lotta Svärd war eine freiwillige, unbewaffnete Verteidigungsorganisation für Frauen, die von 1921 bis 1944 bestand. Zu den Verteidigungsbemühungen der Lottas gehörten vielfältige soziale Hilfs- und Unterstützungsmaßnahmen. Zu ihrer Blütezeit zählte die Organisation 240.000 Frauen und Mädchen.

Die Lottas waren in Divisionen organisiert, die in zwei Kategorien unterteilt waren: Aktive Lottas (später Feld-Lottas) und Dienst-Lottas. Beide Kategorien erforderten den aktiven Dienst. „Feld Lottas“ mussten ihre Heimatregion verlassen und wurden dorthin entsandt, wo Hilfe benötigt wurde, während „Dienst-Lottas“ an den Aktivitäten ihrer Organisation an der Heimatfront teilnahmen.

Die Lotta-Organisation wurde im November 1944 aufgrund des Moskauer Waffenstillstands aufgelöst, der am 19. September 1944 von Finnland, der Sowjetunion und dem Vereinigten Königreich unterzeichnet worden war. Die Alliierten lösten die Zivilgarde in Finnland auf, und da die Lotta-Organisation mit der Zivilgarde verbunden war, wurde auch sie geschlossen.

Um die Hilfs- und Fürsorgearbeit der Lotta-Organisation fortzusetzen, wurde eine Stiftung gegründet – heute bekannt als Lotta-Svärd-Stiftung, die 1996 das Lotta-Museum eröffnete. Dieses Museum erzählt die Geschichte der Lotta-Svärd-Organisation und die Rolle der Frauen bei der Gestaltung der finnischen Gesellschaft. Das Museum bietet ein Einführungsvideo an (muss im Voraus gebucht werden), das alle wichtigen Themen der Hauptausstellung „Lotta Svärd – Erbauerinnen einer verantwortungsvollen Zukunft“ behandelt.

Rantatie 39 A, Tuusula, 04310

info@lottasvard.fi / facebook.com/lottamuseo/ / IG: lottasvardofficial

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