An jenem Tag näherte sich ein langsamer deutscher Lazarettzug aus Richtung Gramsbergen. Er hielt auf der Eisenbahnbrücke beim Ort De Haandrik an. Ein englischer Jagdflieger, der das Gebiet bereits überflogen hatte, wurde misstrauisch und gab eine Salve ab.
Es wurde nur eine Salve abgefeuert, wahrscheinlich weil der Pilot die Rotkreuz-Zeichen auf den Waggons bemerkte, was darauf hindeutete, dass es sich um einen Transport für Verwundete handelte. Roelof Meilink, der zusammen mit seinem Vater und seinem Bruder versuchte, sich in Sicherheit zu bringen, wurde von einer verirrten Kugel getroffen und war auf der Stelle tot.
Im April 2014 enthüllte Berentien Altena-Meilink – damals die älteste noch lebende Schwester von Roelof Meilink – in Anwesenheit von Verwandten und Nachbarn einen Gedenkstein an der Stelle, an der sich diese Tragödie 1945 ereignet hatte.